Nutzwerte:

  • Umnutzung der Scheune des Pfarrhofes in Quetzdölsdorf
  • Schaffung von Arbeitsplätzen in den Bereichen Jugendhilfe und Bildung, Gartenbau und Landwirtschaft, Kultur und Tourismus, Landespflege und Handwerk
  • Nutzung der Erkenntnisse aus der Umsetzung der BioGarten­küche für die Errichtung weiterer Dorfwerkstätten
  • Verbesserung des Dorflebens und der Dorfkultur

Projektträger:
Förderverein Land.Leben.
Kunst.Werk. e. V. 
Geschwister-Scholl-
Str. 9 
06780 Zörbig / 
Quetzdölsdorf 
E-Mail: info@
landlebenkunstwerk.de


Bewilligungsbehörde:
Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Anhalt , Dessau-Roßlau 

Ansprechpartner:
Manfred Lange 
Tel.: 0340 / 2303242 
E-Mail: Manfred.Lange
@alff.mlu.sachsen-anhalt.de

 

Christine Wenzel liebt das Landleben. Hier erhält sie Kraft und Inspiration für neue Projekte ihres Fördervereins. Dadurch hat sich in Quetzdölsdorf eine alte Pfarrhofscheune in ein pulsierendes Ortszentrum verwandelt und ganz nebenbei wurde das marode Gebäude vor dem Verfall bewahrt. Hier entstand auch die visionäre BioGartenküche mit eigenem Garten.

ELER-Projekt:
Umnutzung einer denkmalgeschützten Pfarrhofscheune zur BioGartenküche

Maßnahme: Dorfentwicklung
Ziel: Erhaltung Ortsbild prägender Bausubstanz
Projektvolumen: 416 TEUR
Fördersumme: 227 TEUR

Zurück zu den Wurzeln

Es duftet verführerisch in der BioGartenküche in Quetzdölsdorf bei Zörbig. Getrocknete Kräuter verströmen überall den Duft nach Garten und Sommer. Das frische Gemüse kommt aus dem eigenen Garten um die Ecke. In den großen Pfannen und Töpfen köchelt und brutzelt es.

Diese Zutaten gehören zur Erfolgsgeschichte des Fördervereins von Christine Wenzel. Der Land.Leben.Kunst.Werk e. V. hat mit ELER-Förderung die ehemalige Scheune des Pfarrhofes saniert und in eine BioGartenküche mit Tagungshaus, Atelier und Übernachtungsmöglichkeiten umgebaut. „Als ehrenamtlicher Verein ist es nicht immer einfach, größere Baumaßnahmen und Projekte zu realisieren. Mit dem ELER- Programm zur Dorfentwicklung bot sich daher eine unschätzbare Chance für den Erhalt des Gebäudes und für die Umsetzung unserer Ideen“, erzählt Christine Wenzel. Seit 2005 hat der Verein hier bereits einen Hochseilgarten angelegt und Baumhäuser für Teamtrainings errichtet. „Aus den Rohstoffen des BioGartens stellen wir außerdem Frucht- und Gemüse-Aufstriche her, die im kleinen Hofladen oder über die Regiokiste der Regionalmarke Mittelelbe angeboten werden“, sagt die leidenschaftliche Gärtnerin. Und schon wachsen die nächsten Ideen für eine nachhaltige Landkultur auf dem alten Pfarrhof.

Das denkmalgeschützte Gebäude soll als Dorfwerkstatt – der ersten in Sachsen-Anhalt – etabliert werden. Außerdem entwickelt der Förderverein Seminare zu Kunst, Gartenbau und Kochen, die zukünftig saisonal, regional und bio stattfinden sollen.